Rosa alba Die Weiße Rose

Die Weiße Rose ist eine der ältesten Gartenrosen und wurde schon zur Zeit der Griechen und Römer kultiviert. Ihre frühesten Formen entstanden vermutlich als Naturhybriden von R. canina var. froebelii und der Damaszener-Rose in Kleinasien bzw. Südosteuropa. Die bekannteste Albarose ist Semiplena. Sie wurde im 14. Jahrhundert als White Rose of York im Wappen des englischen House of York zur Zeit der Rosenkriege berühmt.

Rosa alba und ihre Formen zeichnen sich durch einen kräftigen, buschigen, oft überhängenden Wuchs und große Winterhärte aus. Das Laub ist sehr gesund, der graugrüne Farbton harmoniert besonders reizvoll mit den zarten Blütenfarben. Einige Sorten wie Chloris oder Mme Plantier sind fast stachellos und können als üppige Kletterrosen verwendet werden. Die Blüten sind ausnahmslos duftend bis hervorragend duftend, meist gut gefüllt und sehr gleichmäßig gebaut. Sie sind in zarten Pastellfarben von Weiß bis Rosa getönt. Die Blütezeit liegt im Juni/Juli. Die dichten, robusten Büsche eignen sich auch für kalte, hohe Lagen und für Heckenpflanzungen besonders gut.