Rosa indica semperflorens Chinarosen

Die Moosrosen sind seit dem Ende des 17. Jahrhunderts bekannt. Sie entstanden als spontane Mutationen aus einigen Centifolien und wurden von Liebhabern der Bauernrosen über ganz Europa verbreitet. Die große Anzahl der noch vorhandenen Sorten zeugen heute noch von ihrer großen Beliebtheit.

Diese Rosengattung war in China und Indien verbreitet und wurde um das Jahr 1800 in Europa eingeführt. Ihre besonderen Vorzüge sind die Blütenbildung am jungen Holz, wodurch sie zuverlässig bis zum Spätherbst nachblüht und die reinrote Farbe, die bis dahin nur in dieser Rosengruppe zu finden war.

Die Bengalrosen bilden feintriebige, oft etwas spärlich belaubte Büsche, die aber auch in unseren Breiten überraschend hart sind. Die Blüten sind sehr zart, klein bis höchstens mittelgroß und oft sehr lebhaft gefärbt. So besitzt Mutabilis die Fähigkeit Ihre Blütenfarbe während der Blütezeit von zartem gelb bis karminrot zu verändern. Außergewöhnlich ist Viridiflora mit einer grünen Blüte aus Kelchblätter.

Chinarosen sind für kleine Gartenteile gut geeignet, die kleinen und zarten Sorten sind ideal für Kübel.