Rosenfinder
Warenkorb

Herbst ist beste Pflanzzeit für Clematis!

Herbst ist auch für Clematis die beste Pflanzzeit des Jahres! So können die Wurzeln in noch warmem Boden Fuß fassen.

Standorte

Clematis sind ursprünglich Waldrandpflanzen und wachsen am besten in frischem, also leicht feuchtem Boden. Deshalb pflanzt man am besten auf die sonnenabgewendete Seite von Rankgerüsten oder sorgt am Fuß der Pflanze für Schattierung durch andere Pflanzen oder einen großen Stein. In England werden Clematis oft in Tonröhren gepflanzt, die nach unten breiter werden, um die Standortbedingungen zu optimieren. Clematis können auch in große Kübel gepflanzt werden. Neben einer lockeren und humosen Erde sollte mit Lava oder Blähton für eine gute Drainage am Boden des Gefäßes gesorgt werden. Clematis wachsen eigentlich in jeder Ecke des Gartens, an der keine Staunässe oder permanente Trockenheit herrscht.

Pflanzung

Das Pflanzloch etwa 20 x 20 cm ausheben und die Gartenerde mit leichter, humushaltiger Erde auflockern. Falls nötig kann in 30-40 cm Tiefe eine Drainage aus Blähton oder Kies eingebaut werden. Die Clematis wird etwa 5 cm tiefer gepflanzt als sie im Topf geliefert wird. Es sollten 1 bis 2 Wuchsknospenpaare unter der Erde liegen. Nach dem Pflanzen muss ausreichend und wiederholt gewässert werden. Bei Kombinationspflanzungen von Clematis mit Rosen etwa 80 bis 100 cm Pflanzabstand einhalten. Lassen Sie der Rose 1-2 Jahre Vorsprung, bevor sie mit einer Clematis am gleichen Rankgerüst kombinieren. Stehen große Gehölze in unmittelbarer Nähe zur Pflanzstelle, lohnt es sich die Clematiswurzeln durch eine Wurzelsperre zu schützen.

Im Frühjahr erwacht die Clematis aus braunen, dünnen Trieben wieder zum Leben. Binnen kurzer Zeit wächst sie meterlang und verwandelt triste Wände oder Obelisken wieder in frisches Grün. Durch geschickte Sortenwahl können im Garten über das ganze Jahr Clematis blühen.

Markhams-Pink C. macropetala Markhams Pink

Wildhybriden

Die Clematiszeit beginnt von April bis Mai mit den frühblühenden Wildhybriden der Clematis alpina und Clematis macropetala. Sie wachsen robust, sind sehr winterhart und wachsen sogar an schattigen Nordseiten. Sie erblühen in kleinen, zarten Glöckchen von weiß über zartrosa bis blau-violett. Für Zäune oder abgestorbene Bäume sind Sorten von Clematis montana bestens geeignet. Sie klettern rasant und kleiden jedes Objekt im Mai in ein Blütenkleid von weiß bis zartrosa. Die Clematis-Gruppe, die in keinem Garten fehlen darf, ist die italienische Waldrebe Clematis viticella. Sie blüht reich von Juli bis September und eignet sich wunderbar zur Kombination mit Kletterrosen am Rosenbogen oder an Rankgerüsten. Die meisten Sorten besitzen eher kleine, 5 cm große Blüten und wachsen nur mittelstark bis 3 m. Die Sorten der Viticella-Gruppe sind sehr widerstandsfähig gegen die berüchtigte Clematiswelke.

Warsaw-Nike Warsaw Nike

Großblumige Hybriden

Bei den großblumigen Hybriden unterscheidet man in frühblühende und spätblühende Sorten. Ein Vorteil der Hybriden ist, dass sie nicht viel Platz benötigen und sich so überall im Garten Plätze finden, an denen sie emporklimmen können. Beide Gruppen eignen sich gut, um sie mit Rosen zu kombinieren. Empfehlenswerte Sorten der frühblühenden Hybriden sind z.B. die wunderbar weinrot blühende Niobe und die dunkelblau-violett blühende The President. Die rosafarbene und gefüllt blühende Piluu blüht nur während der ersten Blüte gefüllt. Die Nachblüte erscheint mit deutlich weniger Blütenblättern. Die spätblühenden Sorten sind grundsätzlich widerstandsfähiger gegen die Clematiswelke. Eine sehr gute Sorte ist z.B. die rosaviolett farbene Hagley Hybrid mit einer Blütezeit von Juli bis September. Zu den absoluten Klassikern zählt die vierblättrige und sehr robuste Jackmanii in dunkelviolett bis blau. Warsaw Nike ist eine sehr empfehlenswerte Sorte in kräftigem rot-violett. Sie blüht zuverlässig von Juli bis September.

nach oben