Letzte Düngung der Rosen — Abschlussdüngung zur Ausreife

Denken Sie bei Temperaturen von 30 Grad an die Winterzeit? Bestimmt nicht. Sie können jedoch ab Mitte August in der größten Hitze schon aktiv etwas zur Steigerung der Frosthärte Ihrer Rosenpflanzen tun. Dafür sollten Sie jetzt keine stickstoffhaltigen Rosendünger mehr geben, besonders keine Langzeitdünger. Die Rosen haben noch ausreichend Nahrung, um starke Augusttriebe zu bilden, die weit über den normalen Strauch hinauswachsen können. Diese jungen Triebe müssen vor dem ersten Frost nicht nur aufhören zu wachsen sondern auch noch ausreifen, damit sie nicht dem ersten Frost zum Opfer fallen. Rosen, die ungebremst in den Winter gehen, können vielleicht kurz vor Weihnachten noch Blüten tragen, die Chance sie bei starken Frösten im Januar zu verlieren ist dann jedoch sehr hoch.

Zeitpunkt

Geben Sie ab Mitte bis spätestens Ende August Ihren Rosen eine Abschlussdüngung mit kaliumbetontem und stickstofffreiem Patentkali (Kalimagnesia – 30% K / 10% Mg / 17% S) Zu späte Gaben, etwa Mitte September, bringen keine verlässliche Wirkung mehr.

Effekt

Der hohe Kaliumanteil hilft Ihren Rosen besser auszureifen und sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt in der Pflanze. Dadurch wird die Frostresistenz der Pflanze gesteigert. Kalium ist generell gut für Ihre Rosen sie wachsen etwas gedrungener, weniger mastig und die Widerstandsfähigkeit gegen Rosenkrankheiten und Schädlinge wird erhöht. Magnesium und Schwefel wirken sich positiv auf das Blattgrün aus und sorgen für eine gesunde Blattfarbe. Die Farben der Rosenblüten werden intensiver.

Düngermenge

Im August 40 g/m² Patentkali bei Rosen und anderen Ziersträuchern.

Wässern

Nach der Düngergabe muss durchdringend gewässert werden, denn das Kalium kann nur wirken, wenn es rechtzeitig an den Rosenwurzeln ankommt. Auf den Regen im August würde ich mich nicht verlassen, daher gilt die Devise je früher wässern, desto besser.

Tipp

Sie können Ihre Rosen auch im April mit 30g/m² düngen. Wie schon erwähnt sind die Blütenfarben intensiver und die Pflanzen besitzen höhere Widerstandsfähigkeit gegen Trockenstress, Krankheiten und Schädlinge.

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