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Edelrosen
Teehybriden
Die Teehybriden sind aus der Kreuzung von öfterblühenden Tee- und Remontantrosen entstanden.Diese Rosen machten praktisch jede Rosenfarbe möglich. Ihre edel wirkende Blüte ist das, was sich heute jeder unter einer Rose vorstellt. Der Name Edelrose ist entstanden, da die Blüten eine neue "hochgebaute" Blütenform besaßen, die zur damaligen Zeit alles andere in den Schatten stellte. Natürlich war der Siegeszug der Edelrose auch auf die Tatsache zurück zu führen, dass diese Rosen wirklich öfterblühend waren und mindestens zwei gleichwertige Blütenflore zu stande brachten. In der Rosenzüchtung wurden fortan versucht diese edlen Rosen zu guten, haltbaren Schnittrosen weiter zu züchten. Auf diesem Weg ging leider bei vielen Sorten der herrliche Rosenduft verloren, da sich Haltbarkeit der Schnittblume und Duft leider genetisch nicht vereinen lassen. In den letzten Jahren wurde gezielt wieder Duft in die Gartenedelrosen gezüchtet. Die Gesundheit der Edelrosen wurde in den neuesten Züchtungen ebenfalls wesentlich verbessert. Verwendet werden Edelrosen als höhere Beetrosen, Gruppenpflanzungen oder als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse.
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Schnitthinweis:
Die Triebe der Edelrosen werden im Frühjahr zur Zeit der Forsythienblüte (März) auf 3-4 Augen oder 20cm zurück geschnitten. Das letzte Auge am Tieb sollte nach außen zeigen. Wichtig ist, dass dieser Schnitt jedes Jahr wiederholt wird, um die Rosen nicht vergreisen zu lassen. Nach der ersten Blüte werden die verwelkten Blüten mit 20 cm Trieb abgeschnitten. Damit die Rose die folgende Blüte wieder auf etwa gleicher Höhe ausbildet. Schneidet man nur die Blüten aus, werden die Edelrosen, die nur 1m hoch wachsen sollen oft 1,5m hoch. Im Herbst sollte nur leicht auf etwa 50-60 cm Zurückgeschnitten werden, um Schneebruch zu vermeiden. Wird tiefer geschnitten besteht die Gefahr, dass durch Frostschäden die Pflanze eingeht.
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