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Rosa centifolia muscosa
Moosrosen, Rosa muscosa

Die Moosrosen sind seit dem Ende des 17. Jahrhunderts bekannt. Sie entstanden als spontane Mutationen aus einigen Centifolien und wurden von Liebhabern der 'Bauernrosen' über ganz Europa verbreitet. Die große Anzahl der noch vorhandenen Sorten zeugen noch heute von ihrer großen Beliebtheit.

Die grüne bis bräunliche Bemoosung mit harzigen Drüsen verleiht den 'Moosrosen' einen einzigartigen Charme. Die bemoosten Knospen, Fruchtknoten und Kelchblätter duften harzig, ihre Blüten verstömen einen süßen und leicht harzigen Centifolienduft. Alle Moosrosen blühen üppig, manche besitzen schon die Fähigkeit zu remontieren (Nachblüte).

Die meist großen Sträucher gleichen im Wuchs den Centifolien und Gallica-Rosen. Sie bilden locker überhängende Sträucher. Die Triebe sind meist mit feinen, weichen Stacheln übersät. Jungtriebe können wegen der klebrig-harzigen Drüsen leicht Mehltau bekommen. Diese leicht befallenen Triebe werden einfach ausgeschnitten. Danach bleiben die Stäucher meist befallsfrei, da das ältere Laub weniger anfällig gegen Mehltau ist. Alle Sorten sind gut winterhart.



 
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