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Rosa moschata
Moschusrosen

Die Rosengruppe der Rosa moschata ist von sehr hohem Gartenwert. Die ursprüngliche Moschusrose stammt wahrscheinlich aus Indien oder Südchina. Sie wurde im 19. Jahrhundert nach Europa eingeführt und besonders von den Rosenzüchtern Pemberton in England und Lambert in Deutschland zur Züchtung verwendet. Damals kamen zahlreiche Rosensorten auf den Markt die wie die modernen Teehybriden öfter blühten, jedoch in Charakter und Charme den Wildrosen ähnlich waren.

Die Blüten sind meist klein, einfach bis halbgefüllt und stehen in großen Blütenrispen. Besonders die großblumigen Sorten wie 'Buff Beauty' und 'Cornelia' verströmen einen intensiven moschusartigen Duft, der besonders in den frühen Morgenstunden den ganzen Garten erfüllen kann.

Die einfachen bis halbgefüllten Formen von 'Ballerina' oder 'Mozart' duften zwar nur leicht, blühen dafür unermüdlich bis in den Herbst hinein und bilden reiche Hagebuttenrispen. Die dekorativen, kleinen Hagebutten leuchten in Farben von orange bis leuchtend rot durch den Garten. Großblumigen Sorten wie 'Penelope' und 'Pax' bilden größere Hagebutten, die am besten früh abgeschnitten werden um eine erneute Blüte zu fördern. Die Farbpalette der Moschusrosen umfasst die Pastelltöne weiß, zartrosa, rosa, gelb, apricot und rot.

Die Wuchsform der Moschusrosen ist ein breit ausladender Strauch, der nicht selten in der Breite seine Höhe übertrifft. Beinahe alle Sorten besitzen gesundes, widerstandsfähiges Laub, welches auch mit halbschattigen Gartensituationen bestens zu recht kommt. Die anspruchlosen Sorten passen so bestens in fast jede Gartensituation und glänzen besonders in reichen „Mixed Borders“, in denen sie in Kombination mit Stauden harmonieren können.



 
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