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      Rosen düngen

      Themenübersicht:
      Rosen düngen - wann und wie? [Kurzfassung]
      Grunddüngung der Rosen
      Düngen von Rosen in Kübeln
      Flüssigdünger für Rosen
      Letzte Düngung
      Weiße Rosenblätter! Was ist zu tun? [Eisenmangel]



Rosen düngen - wann und wie? [Kurzfassung]

Zur Düngung empfehlen wir unseren "organisch-mineralischen" oder unseren "rein organischen" Rosendünger. Beide sind von ihrer Düngewirkung her ähnlich und gut abgestimmt auf Rosen. Der "rein organische" Dünger bringt zusätzlich noch Humus in den Boden. Die Düngermenge ist beim rein organischen Dünger etwa 60g/Pflanze und beim organisch-mineralischen Dünger 80-100g/Pflanze (Beide Dünger halten je nach Feuchte und Wärme des Bodens etwa 2-3 Monate).

Bei der Rosenpflanzung sollte kein Dünger verwendet werden! Gedüngt wird das erste Mal Anfang April (früher bringt Düngung nichts!), die zweite Düngung erfolgt nach der ersten Blüte Ende Juni - Anfang Juli. Bei Frühjahrspflanzungen sollte das erste Mal nach der ersten Blüte gedüngt werden.

Unser rein organische Dünger Humacult reicht bei 2,5 Liter für etwa 33 Pflanzen. Der organisch-mineralische Manna-Rosendünger reicht bei 2,5 kg für etwa 28 Pflanzen.

Bei schlechtem, ausgezehrtem Boden kann mit unserem Bodengranulat aus verschiedenen Urgesteinsmehlen, Mikronährstoffen, Bakterien und Kieselsäure der Boden verbessert werden. Vitanal Rosen Professional - ist eine sehr gute Sache, es fördert die Wurzelbildung und stärkt den Neuaustrieb. Besonders wertvoll sind die enthaltenen Milchsäurebakterien, die den Boden renaturieren. Besonders gut für Kübel, da hier meist Bakterien Mangelware sind. Wichtig ist auch eine gute Bodendurchlüftung. Vitanal enthält nicht viel Stickstoff und kann deshalb gut mit jeder Art von Dünger kombiniert werden.

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Grunddüngung der Rosen

Um Rosen vital und blühfreudig zu erhalten ist es empfehlenswert sie mindestens ein bis zweimal im Jahr mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Auf sehr nährstoffreichen Lehmböden kann auch nur alle zwei Jahre gedüngt werden. Steht den Pflanzen zu viel Nährstoff zur Verfügung oder werden sie gar überdüngt ist es für Ihre Gesundheit eher negativ. Wir empfehlen daher eine mäßige Düngung mit überwiegend organischem oder organisch-mineralischem Rosendünger.

Rein organischer Dünger hat den Vorteil, dass er nur langsam vom Bodenleben zersetzt wird und die Pflanzen über 2-3 Monate kontinuierliche mit Nährstoffen vesorgt. Die länge der Düngewirkung ist abhänig von Feuchte und Bodentemperatur. In Jahren mit sehr warmem Frühjahr kann der Dünger schneller verbraucht sein. Wir empfehlen deshalb neben der ersten Düngung Anfang April eine zweite Nachdüngung nach der ersten Blüte Ende Juni bis Anfang Juli. Der rein organische Dünger ist für das Bodenleben am besten und bringt zusätzlichen Humus in den Boden. Empfohlene Düngermenge ist etwa 60g pro Pflanze (Humacult). Ein mineralisch-organischer Dünger hat neben der organischen Langzeitkomponete eine schneller wirkenden mineralischen Teil. Die Düngewirkung ist deshalb etwas kürzer und zu Anfang der Saison etwas stärker. Preislich ist er immer preiswerter als ein rein organischer Dünger. Er sollte wie der rein organische Dünger zweimal pro Saison verwendet werden. Empfohlene Düngermenge ist etwa 80-100 g pro Pflanze (Manna Rosendünger). Bei der Neupflanzung von Rosen sollte weder rein organischer noch organisch-mineralischer Dünger verwendet werden. Wir empfehlen die erste Düngung nach einer Pflanzung (egal ob Herbst oder Frühjahrspflanzung) nach der ersten Blüte im Juni.

Düngen mit rein mineralischen Düngern wie „Blaukorn“ können wir nicht empfehlen, da die Rosen durch die zu hohe Stickstoffgabe zu mastig wachsen und anfälliger für Rosenkrankheiten und Schädlinge werden.

Schlechter, ausgezehrter Boden kann zusätzlich mit Bodengranulat verbessert werden. Es besteht aus verschiedenen Urgesteinsmehlen, Mikronährstoffen, Bakterien und Kieselsäure.

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Düngen von Rosen in Kübeln

Für Rosen in Kübeln in denen meist weniger Bodenleben herrscht als im gewachsenen Boden empfehlen wir einen „Cote-Dünger“ (Osmocote, Manacote, etc) mit 6-8 Monaten Düngewirkung. Dieser Langzeitdünger steckt flüssig in einer Harzhülle und wird durch Feuchte und Bodentemperatur langsam freigesetzt. Es ist nur eine Düngung pro Saison notwendig. In unserer Rosenerde ist immer ein Cote-Dünger zur ganzjährigen Versorgung enthalten. Zur Nachdüngung mit Cote-Dünger sollte man etwa 3 g Cotedünger auf 1 Liter Erdvolumen düngen. Aufgrund des hohen Düngerpreises empfehlen wir diesen Dünger nur für die Kübelkultur. Zusätzlich kann flüssig gedüngt werden.

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Flüssigdünger für Rosen

Flüssigdünger ist immer zur Ergänzung der Grunddüngung und kann über die gesammte Saison in niedriger Konzentration gegeben werden. Wir empehlen Flüssigdünger besonders zur Ergänzung bei Kübelkulturen, da die Kübelerde im Gegensatz zum gewachsenen Boden fast keine Nährstoffe enthält. Neigt sich die Grunddüngung durch hohe Temperaturen oder zu viel Gießwasser zu früh dem Ende zu, kann mit Flüssigdünger der sofort wirkt die Versorgung der Rose aufrecht gehalten werden. Wir empfehlen die Dünger Vitanal oder Ferticult zur wöchtentlichen oder ergänzenden Düngung.

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Letzte Düngung

Um Rosen für den Winter ausreifen zu lassen sollte keine Düngung nach Ende Juli mehr stattfinden. Holz, dass bis zum Frost nicht ausreift wird den Winter nicht unbeschadet überleben. Kalidüngungen zur besseren Rosenausreife empfehlen wir nur in Höhenlagen über 500 m.

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Eisenmangel an Rosen

Eisen ist ein elementarer Bestandteil des Blattgrüns Chlorophyll. Bei Eisenmangel verschwindet langsam die grüne Farbe aus jungen Blättern. Im Anfangsstadium wird das Laub gelb, die Blattadern sind jedoch weiterhin grün. Das junge Laub wird mit der Zeit fast weiß, behält aber die grünen Blattadern bei.
Eisenmangel kann entstehen, wenn über längere Zeit mit zu kalkhaltigem Wasser gegossen wird oder auf ohnehin kalthaltigen Böden zusätzlich gekalkt wird. Hierdurch wird der pH-Wert des Bodens auf Dauer erhöht (alkalischer). Das Eisen wird in diesem Fall mit Phosphor als Eisenphosphat im Boden gebunden und ist in dieser Form nicht mehr Pflanzenverfügbar. Eisenmangel kann, je nach Phosphorgehalt des Bodens ab pH-Wert 7,5 auftreten.

Wir empfehlen daher den Boden durch einbringen sauren Düngers in den Wintermonaten Januar/Februar ( wie z.B. Harnstoff, Kohlensaures Ammoniak) oder einarbeiten von Torf den pH-Wert des Bodens zu senken. Kurzfristig kann mit sogenannten Eisen-Chelat-Düngern (Sequestren, Fetrilon) die grüne Farbe ins Laub zurückkehren. Die Pflanze wird sich jedoch erst durch absenken des Boden pH-Werts nachhaltig erholen. Eisen ist im Boden in den meisten Fällen ausreichend enthalten!
Falls doch Eisen nachgedüngt werden muss, sind leicht eisenhaltige Gesteinsmehle zu empfehlen. Wir bieten mit unserem Bodengranulat hierzu ein gutes Produkt.

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