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Projekte
Inselgarten Rosenhof Schultheis - Der neue Schaugarten
Themengärten
1. Kräutergarten
2. Mixed Border Garten
3. Hügelgarten
4. Feng Shui Garten
Auf einem Gelände von ca. 800 qm wird ein abwechslungsreicher Garten entstehen.
Hier sollen die Kunden Inspiration und beispielhafte Pflanzungen mit Rosen finden.
Die Gestaltung der Anlage orientiert sich natürlich an den Gegebenheiten des Grundstücks, das in seiner Hauptachse einer Nord – Süd Richtung folgt und durch einen eingewachsenen Baumbestand charakterisiert ist. Daraus ergibt sich eine halbschattige (Morgens und Abends) bis sonnige (Mittags) Lage.
Erschlossen wird der Garten durch einen bereits vorhandenen, gradlinigen Weg der parallel zu einem Mühlbach verläuft und der bis auf einen schmalen Pflanzstreifen auch die Grenze nach östlicher Richtung darstellt. Auch die Westgrenze ist durch einen Bachlauf („Wetter“) definiert, mit anderen Worten, dies ist ein in Hessen einmaliger Inselgarten.
Das ca. 60 m lange und bisweilen nur 10 m breite Gelände ist in verschiedene Gartenräume unterteilt die sich 4 Themenbereichen zuordnen lassen. Dabei folgt Garten auf Garten, immer der Reihe nach von Süd nach Nord.
Der `Kräutergarten` macht den Anfang. Er orientiert sich formal an der strengen Wegführung und erschließt sich über ein Wegekreuz, klassisches Element formaler Gartengestaltung.
Der folgende ist der `Mixed Border Garten` . Hier ist ebenfalls ein formales Element strukturgebend. Ein gerader Weg, allerdings etwas aus der Achse verschoben, mitten durch zwei parallel liegende große Rabatten mit gemischter – Stauden und Rosen – Pflanzung.
Im Anschluss der so genannte `Hügelgarten` . Die zuvor strengen Wegführung macht hier platz für geschwungene Pfade und zwei kleinere Erderhebungen fügen der ebenen Fläche eine Höhendimension hinzu. Er wird flächig mit Rosen bepflanzt.
Als letzter, nördlichster Teil schließlich der `Feng Shui Garten` . Er ist gemäß der namengebenden, chinesischen Lehre, ohne jegliche Symmetrie, frei gestaltet. Hier findet man eine Vielzahl von Pflanzen in enger Gemeinschaft und der Garten könnte genau so auch als privater Familiengarten funktionieren.
Von der ästhetischen Seite her, könnte man also sagen, dass der Garten vorne (nach Süden) formal beginnt und am Ende (nach Norden) als Naturgarten endet. Trotzdem ergibt sich ein harmonisches Ganzes, zusammengehalten durch die Heckenführung und ein wie organisch gewachsen scheinendes Gesamtgefüge, anschaulich an den Gartenplänen nachzuvollziehen.
Der gesamte Garten beinhaltet aber auch, außer einer formal – ästhetischen, eine philosophisch – emotionale Haltung. Er ist Sinnbild für die Idee von Lebensgemeinschaft schlechthin. Dies betrifft nicht nur die Pflanzen selbst sondern auch die Tierwelt (in welchem Schaugarten findet man schon frei laufende Pfauen, Hühner, Enten, Katzen...?) und natürlich den Menschen, der sowohl Gestalter, als auch (Be-) Nutzer seiner Umwelt ist.
Nimmt man den Begriff Lebensgemeinschaft ernst, ist eines klar: Man kann der Natur nicht ohne Rücksichtnahme begegnen. „Lebens“bereiche für Mensch, Tier und Pflanze zu schaffen, zu pflegen und als Idee weiterzutragen empfinden viele als lohnenswert und wir, die Verantwortlichen von Rosenhof Schultheis und ich wollen ihnen mit der entstehenden Gartenanlage eine mögliche Richtung zeigen und Sie herzlich einladen dieses Projekt mitzubegleiten und unsere Freude und Begeisterung zu teilen.
Monika Johann - Gartengestaltung
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