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Beetrosen - Polyantha- & Floribundarosen -

Polyantharosen blühen meist in Blütenbüscheln und bringen üppige Blütenpracht ins Beet. Den Blütenformen sind von einfach bis stark gefüllt keine Grenzen gesetzt. Die überwältigende Blütenpracht gibt es außerdem fast in jeder Farbe. Beetrosen werden heute besonders auf Gesundheit und Optik gezüchtet, da sie häufig als Bepflanzung mit Fernwirkung Verwendung finden. Leider spielte bei Beetrosen der Duft noch nie eine große Rolle und lässt sich nur schwer mit Gesundheit vereinen. Duftende Beetrosen sind daher eher eine Seltenheit. Ohnehin müsste man sich zum Riechen sehr tief bücken, den Beetrosen werden nur etwa 60-80 cm hoch. Bei den etwas höheren Floribundarosen, etwa 80-120 cm Höhe, gibt es mehr duftende Sorten.


Verwendung:
Beetrosen wurden füher für große Flächenpflanzungen verwendet und zu Hunderten in rechteckigen Beeten angesiedelt. Diese Beete sind heute weitestgehend aus den Gärten verschwunden, da solche Monokulturen sehr schwer zu pflegen sind und einer regelmäßgigen Betreuung mit Pflanzenschutzmitteln bedürfen. Heute finden sich Beetrosen in gemischten Rabatten wieder, meist in kleinen Gruppen zu dritt oder zu fünft gepflanzt. Jedoch ist auch eine einzelne kein Tabu und besonders schön in einem großen Terracotta-Kübel auf der Terrasse oder im Garten.


Schnitt:
Damit Beetrosen jedes Jahr ein gutes Bild abgeben, sollten sie jedes Frühjahr (zur Zeit der Forsythienblüte) auf etwa 15-20 cm zurückgeschnitten werden. Die über Winter eingelagerte Energie kann sich dann auf wenige Rosenaugen konzentrieren und bringen reichblühende Neutriebe hervor. Ohne Schnitt werden die Büsche schnell einen Meter und größer und bekommen kahle Füße. Kein schöner Anblick! Der zweite Schnitt sollte nach der ersten Blüte erfolgen. Einfach die Blüten samt 20 cm Trieblänge zurückschneiden. Eine leichte Nachdüngung nach diesem Schnitt mit Rosendünger ist empfehlenswert. Im Herbst ist, falls überhaupt, nur ein leichter Rückschnitt auf 50-60 cm nötig, um Schneebruch zu vermeiden.



 
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